Pilotprojekt Abfalltrennung an der Wittelsbacher Schule

Ziel des Projektes ist es, Wertstoffe und Restmüll an den Schulen besser zu trennen, mehr Wertstoffe im Abfallkreislauf zu erhalten, weniger Restmüll zu produzieren, damit die Umwelt zu entlasten und letztlich auch Kosten einzusparen.

Eine beteiligte Schule am Projekt MÜCKE („Müll clever trennen in Kempten) ist die Wittelsbacher Schule, die als eine von insgesamt sechs Kemptener Pilotschulen im Schuljahr 2019/2020 ausgewählt wurde. Sie hob sich bei der Durchführung der Aktion durch Kreativität, Nachhaltigkeit und Low-Budget besonders hervor. Dies war das Motto unter dem eine Arbeitsgemeinschaft mit wenig Geldaufwand die Müllsituation an der Schule verbessert hat.

 

Zu Beginn des Projekts untersuchten Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung von Renate Jeni vom Zweckverband für Abfallwirtschaft (ZAK) den gesamten Müll, der innerhalb von einer Woche in der Schule angefallen war. Dabei wurde schnell klar, dass im Restmüll noch zu viel Papier, Plastik und Biomüll enthalten war.

 

Um die Trennung zu verbessern hatten die Schüler die Idee die Müllbehälter aus Abfall selbst zu bauen.

 

Für das Sammeln von Papierabfällen erhielt die Wittelsbacherschule von der Firma Feneberg stabile Bananenkartons. Jede Klasse gestaltete einen Karton individuell, so dass für alle eindeutig ersichtlich ist, dass hier Papier und Pappe gesammelt werden. Aus vorhandenem Recycling-Material stellten Schülerinnen und Schüler außerdem Behälter für die Aufnahme eines gelben Sackes her. In einzelnen Räumen, wie z.B. in der Schulküche, im Schülercafé und im Lehrerzimmer wurde auch die Trennung von Bio-Müll ermöglicht. Für den Restmüll verwendete die Schule die schon vorhandenen Plastikeimer. Diese erhielten eine gut lesbare und stabile Beschriftung „Restmüll“.

 

Durch das „Selbermachen“ der verschiedenen Abfallbehältnisse haben Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und die Schulleitung der Wittelsbacher Mittelschule gezeigt, wie Ressourcenschonung im doppelten Sinne umgesetzt werden kann: die Restmüllmenge wurde deutlich verringert; durch die eigene Anfertigung von Abfallbehältnissen wurde gleichzeitig das Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit Ressourcen – in diesem Fall mit den Abfallbehältnissen – geschärft. Letztlich hat die Wittelsbacher Schule mit den selbst gebastelten Abfallbehältnissen Kosten für die Neuanschaffung von Trennbehältnissen eingespart und zum bewussteren Umgang mit Wertstoffen innerhalb der ganzen Schule beigetragen.

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