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Neues zum spätantiken Cambidanum

Die Grabungen am evangelischen Friedhof Kempten

Der Vortrag von Herrn Dr. des. Johannes Schießl findet am 20. September 2018 um 19 Uhr im Vortragsraum im Alpin-Museum statt.

Während der Zeit von Christi Geburt bis zum Ende der mittleren Kaiserzeit ist Kempten vor allem als pulsierende zivile Siedlung für die Region zwischen Bodensee und Lech von überregionaler Bedeutung. Monumentalbauten wie der sogenannte Statthalterpalast und der große Heilige Bezirk prägen das Bild einer Stadt nach mediterran-römischem Vorbild. Die Einfälle von Germanen nach 233 n. Chr. führen jedoch dazu, dass Kempten plötzlich zur Grenzstadt wird. In dieser neuen Situation entschließt man sich die Siedlung auf die Burghalde zu verlegen. Mit der Verlagerung von Cambidanum – wie Kempten in der Spätantike genannt wird – wird auch eine Abteilung der 3. italischen Legion dort stationiert. Im Gegensatz zur alten Stadt auf dem Lindenberg wird um die Siedlung auf der Burghalde eine Wehrmauer mit Türmen und Toranlagen errichtet und bietet somit Schutz für die Bevölkerung.

Während der Grabungen 2012 im heutigen evangelischen Friedhof unterhalb der Burghalde konnten Reste dieser späten Zeit des römischen Lebens in Kempten dokumentiert werden. Neben Münzen und Gegenständen des täglichen Lebens ist besonders eine kleine Öllampe zu erwähnen, die vielleicht Licht in diese noch relativ unbekannte Zeit Kemptens bringen kann.

 

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Informationen kompakt:

Datum: 20. September 2018

Uhrzeit: 19 Uhr

Postanschrift:

Vortragsraum, Alpin-Museum

Landwehrstraße 4

87435 Kempten (Allgäu)

Eintritt frei!

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Johannes Schießl
+49 831 2525-1243
Johannes.Schiessl@kempten.de
Memminger Straße 5
87439 Kempten (Allgäu)Maike Sieler
+49 831 2525-448
Maike.Sieler@kempten.de
Memminger Straße 5
87439 Kempten (Allgäu)

Referent Dr. des. Johannes Schießl