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Naturschutz in Kempten

Der Stadt Kempten (Allgäu) obliegen als kreisfreier Stadt die staatlichen Aufgaben der unteren Naturschutzbehörde. In diesem Aufgabenbereich liegt insbesondere der Vollzug der Naturschutzgesetze und naturschutzbezogenen Regelungen. Zuständigkeitshalber werden alle naturschutzfachlichen Belange im bebauten und unbebauten Bereich des Stadtgebiets im Rahmen unterschiedlichster Genehmigungsverfahren vertreten.
Zu den weiteren Aufgaben gehören unter anderem:
• der fachliche Vollzug des Artenschutzrechts,
• die Abwicklung staatlicher Förderprogramme,
• die Beratung zum Natur- und Landschaftsschutz,
• die Unterschutzstellung, Kontrolle und Pflege ökologisch bedeutsamer Flächen
 

In den Stellungnahmen zu den unterschiedlichen Verfahren wird geprüft, inwieweit Eingriffe in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild betroffen sind und wie diese vermieden, vermindert oder ausgeglichen werden. Die dadurch erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen werden in einem sogenannten Ökoflächenkataster verzeichnet.

Sämtliche Schutzgebiete und Naturdenkmale werden im „Verzeichnis der nach Art. 17 Abs. 2 des Bayer. Naturschutzgesetzes geschützten Flächen und Einzelbestandteile der Natur“ geführt.

 

Die Naturschutzarbeit wird unterstützt durch die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Naturschutzwacht.


Ein wichtiges Werkzeug der Naturschutzarbeit ist die Stadtbiotopkartierung.
Sie liefert wichtige Grundlagen für den Naturschutz und trägt dadurch wesentlich zur Erhaltung der ökologisch wertvollen Landschaftsbestandteile für die nachfolgende Generation bei. Nach einem bayernweit einheitlichen Kartierschlüssel wurden 995 Biotope erfasst, die eine Fläche von insgesamt 468 ha einnehmen. (7,4% der Stadtfläche). Gehölze wie Feldgehölze, Baumreihen, Gewässerbegleitgehölze, Gebüsche, Hecken etc. nehmen mit insgesamt 189,9 ha die flächenmäßig bedeutendsten Biotopstrukturen ein. Die Waldfläche beträgt 30 % der Biotopflächen unter Einbeziehung der kartierten Flächen der Erstkartierung und der Neukartierung.
Die Offenlandvegetation auf feucht-nassen oder auch frisch-trockenen Standorten nimmt zusammen weit unter 20 % ein. Während Nasswiesen etc. noch an zahlreichen Stellen angetroffen werden können, zählen Pfeifengraswiesen und Niedermoore mit Seggenvegetation in Kempten zu den seltensten Biotoptypen. Sie weisen auch bayernweit die stärksten Rückgangstendenzen auf und werden daher auch in Kempten in den Mittelpunkt des Biotopschutzes gestellt.

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