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Hitzeaktionssommer

 

Der fortschreitende Klimawandel und seine Folgen werden in den Städten immer deutlicher spürbar. Auch in der Stadt Kempten (Allgäu) macht sich der Klimawandel zunehmend bemerkbar: Starkregen, Überschwemmungen und Hangrutsche, aber auch Hitze und Trockenheit beeinträchtigen die kommunale Infrastruktur, verursachen Kosten und haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern. In den Sommermonaten spielen vor allem Hitze und Dürre eine wichtige Rolle. Gerade Kleinkinder und ältere Menschen sind von der Sommerhitze besonders betroffen. Deshalb organisiert die Stadt Kempten heuer erstmals einen „Hitzeaktionssommer“, in dem über verschiedene Themen informiert und Veranstaltungen gebündelt werden:

 


Infostand am Wochenmarkt: Am 10. Juli 2024, von 8:30 bis 12:30 Uhr informieren das Klimaschutzmanagement gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt, dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) und der Organisation „Health for Future Kempten“ auf dem Kemptener Wochenmarkt über verschiedene Klimaanpassungsthemen und -projekte in Kempten.“ Schülerinnen und Schüler von den beiden Kemptener Klimaschulen, der Fürstenschule und der Suttschule, informieren über das Projekt „Sonnendetektive“, dass die beiden Schulen in den letzten Wochen zur Hitzesensibilisierung durchgeführt haben. 

 


Trinkwasserbrunnen: In den Monaten Juni und Juli installieren der städtische Betriebshof gemeinsam mit dem Kemptener Kommunalunternehmen (KKU) drei neue, öffentliche Trinkwasserbrunnen in der Kemptener Innenstadt. Bei einer symbolischen Einweihungsfeier werden die Trinkwasserbrunnen der Öffentlichkeit übergeben. 

 


Erfassung Klimadaten: Ebenfalls im Juni werden an verschiedenen Punkten in der Kemptener Innenstadt Sensoren zur Erfassung von Klimadaten installiert. Die ersten Ergebnisse aus diesem SmartCity Projekt „Erfassung der Temperaturverteilung in der Stadt Kempten“ werden auf der Allgäuer Festwoche 2024 vorgestellt.

 


Schwammstadt: Gemeinsam mit dem „Freundeskreis Lebenswertes Kempten“ (FLKE) führt das städtische Klimaschutzmanagement den Wettbewerb „Schwammintelligenz – Kempten wird klimafit“ im Sommer 2024 durch. Dieser Wettbewerb hat das Ziel, die Kemptener Stadtgesellschaft zum Thema „Schwammstadt“ zu sensibilisieren: wie können Dächer, Fassaden und Balkone mit einfachen Mitteln begrünt werden, wie können Flächen entsiegelt und Regenwasser im Stadtgebiet für eine langsame Versickerung gesammelt werden?

 


Naturgefahren: Im Herbst 2024 werden die Folgen des Klimawandels bei einem Workshop für die Klimabotschafter des Hildegardis-Gymnasiums genauer unter die Lupe genommen und Naturgefahren wie Starkregen und Überschwemmungen mit einem Naturgefahren-Modell vom Wasserwirtschaftsamt simuliert. Nötige Anpassungsmaßnahmen werden mit Vertretern des Stadtrats bzw. des Klimaschutzbeirats diskutiert. 
 

Kempten nimmt als Pilotstadt im Projekt ADAPTNOW teil, das über das Interreg Alpine Space Programm der EU gefördert wird. Bei dem Projekt geht es um die Stärkung der Anpassungsfähigkeit alpiner Gebiete an den Klimawandel.

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