Gedenkveranstaltung 65 Jahre Iller-Unglück

10.06.2022

Am 3. Juni jährte sich eines der schwersten Unglücke in der Geschichte der Bundeswehr in der Region. Zum 65. Jahrestag des Iller-Unglücks in Kempten-Hirschdorf fand eine Gedenkveranstaltung statt.

Kempten zählte zu den ältesten Garnisonsstädten in Bayern. 1802, als Kempten bayerisch wurde, kamen 600 Soldaten in die Stadt, und nicht zuletzt gilt Kempten das die „Wiege der Gebirgstruppe“. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg im Zuge des Aufbaus der Bundeswehr Mitte der 1950er-Jahre der Standort Kempten zu einem der größten in Bayern auf. 1957 ertranken 15 junge Soldaten bei dem Versuch, die Hochwasser führende Iller bei Hirschdorf zu überqueren.

 

Noch heute gibt es Zeitzeugen, die als Kameraden die Tragödie miterleben mussten, oder Angehörigen von Soldaten, die ihr Leben verloren. Es war ein Unglück, das die Menschen tief bewegt und erschüttert hat. Das Iller-Unglück steht auch heute noch dafür, bewusst zu machen, welche hohe Verantwortung Vorgesetzte tragen, nicht nur im militärischen Bereich, sondern überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten.

 

Anlässlich der Gedenkveranstaltung am Ehrendenkmal in Hirschdorf und anschließend im Großen Sitzungsaal im Kemptener Rathaus sprachen Oberbürgermeister Thomas Kiechle, General Eberhard Zorn und Oberst a. D. Manfried Reinig.

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