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Equal Pay Day!

weiblich, systemrelevant, unterbezahlt?!

14.03.2021, 17 Uhr

Diskussionsrunde

Die Arbeitsbedingungen in einem frauendominierenden Berufsfeld wie das der Pflege wurden gerade in Zeiten von Corona stark thematisiert. Dieser systemrelevante Bereich gilt aber schon länger als prekär und umkämpft. Eine Aufwertung ist überfällig: Für gute Arbeit – aber auch für Geschlechtergerechtigkeit.

Darüber diskutieren wir aus Perspektive von Arbeitgebern, Arbeitnehmerinnen, Gewerkschaft und Politik 

u.a. mit 

  • Regina Sigg, Gesundheits- und Krankenpflegerin am Klinikum Kempten
  • Uschi Zwick, Gewerkschaftssekretärin ver.di Bezirk Allgäu, Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt & Kirchen
  • Erna Kathrein-Groll, 3. Bürgermeisterin Stadt Kempten
  • Jennifer Wörz, Geschäftsführerin des Caritasverbands Kempten

Veranstalter*in: ver.di, Gleichstellungsstelle

 

Anmeldung erforderlich!

Bitte per Email an Ursula.Zwick@verdi.de

Sie erhalten dann als Antwort auf Ihre Email einen Link zur Veranstaltung via "Webex".

 

[Sie sind während der Vorträge lautlos gestellt und können selbst entscheiden, ob Sie Ihre Kamera einschalten möchten oder nicht. Bei der anschließenden Diskussionsrunde können Sie Ihr Mikrofon selbst laut stellen oder Ihr Ton wird nach Ihrer Meldung von uns angestellt. 

Wir sind 30 Minuten vor jeder Veranstaltung online und helfen gerne bei der Technik.]

 

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Equal Pay Day

Internationaler Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern

 

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 19 Prozent in Deutschland beträgt.

Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.

 

Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 19 Prozent weniger als Männer, das hat das Statistische Bundesamt berechnet. Als Gender Pay Gap oder geschlechtsspezifische Lohnlücke wird die prozentuale Differenz zwischen Männer- und Frauenlohn im Verhältnis zum Männerlohn bezeichnet. 

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl nur sehr langsam verringert. Damit bleiben wir Schlusslicht im internationalen Vergleich. Nur in Estland und der Tschechischen Republik ist die Lücke noch größer.

Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich auf sogenannte strukturelle Unterschiede zurückführen. Viele Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs. Doch selbst wenn man diese Faktoren herausrechnet und sich Frauen und Männer anschaut, die in der gleichen Branche und gleichen Position gleich viel arbeiten, dann ergibt sich in Deutschland immer noch eine nicht zu erklärende Lohnlücke von sechs Prozent.

 

Quelle: www.equalpayday.de

 

 

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