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Lesung

Wenn Fräuleins auf Bäume klettern

Autorenlesung mit Barbara Sichtermann und Julia Korbik

Wenn Fräulens auf Bäume klettern - Zwei Jornalistinnen. Zwei Generationen. Ein Thema. Barbara Sichtermann und Julia Korbik lesen aus und diskutieren über ihre neusten Veröffentlichungen. Die Lesung ist eine Kooperation mit der Buchhandlung Lesezeichen in Kempten.

Barbara Sichtermann

 

Die Schriftstellerin und Journalistin Barbara Sichtermann wurde 1943 in Erfurt geboren, wuchs auf in Kiel, machte dort 1963 Abitur, besuchte danach eine Schauspielschule in Bochum. Sie arbeitete im Ruhrgebiet 1965 bis 68 am Theater, wechselte danach nach Berlin und studierte Sozialwissenschaften an der FU. Nach ihrem Diplom in Volkswirtschaftslehre arbeitet sie als freie Autorin seit 1978, Themen: Frauenpolitik, Leben mit Kindern, Geschlechterbeziehung, Literatur, Medien. Von 1987 bis 2002 war sie Fernsehkritikerin mit wöchentlicher Kolumne bei der ZEIT, in den 90er Jahren Mitherausgeberin des „Freibeuter“ und arbeitet für viele Rundfunksender und Verlage.

Barbara Sichtermann lebt heute in Berlin. Sie war mit dem 1982 verstorbenen Professor der Psychologie, Peter Brückner, verheiratet. Sie hat drei (inzwischen erwachsene) Kinder, zwei davon adoptierte sie.

 

Jury-Tätigkeiten:

Von 1990 bis 2015 Mitglied der Grimme-Preis-Jury in Marl, vier Jahre lang Mitglied der Jury des Deutschen Fernsehpreises, zwei Jahre lang Jurorin für den Drehbuchpreis beim Filmfestival Emden, 2007 erstmals, 2009 erneut Mitglied der Jury beim Sonderpreis NRW für das beste TV-Kinderprogramm, von 2010-2012 Mitglied der Jury des Hauptstadtkulturfonds in Berlin.

 

Auszeichnungen:

Elisabeth-Selbert-Preis für Rundfunksendungen 1983
Jean-Amery-Preis für Essayistik 1984
Hedwig-Dohm-Urkunde vom Deutschen Journalistinnenbund 2013
Besondere Ehrung im Rahmen des Bert Donnep-Preises für Medienpublizistik 2014
Theodor-Wolff-Preis für das Lebenswerk 2015
Luise-Büchner-Preis für Publizistik 2015

 

Jüngste Veröffentlichung:

Im Herbst 2017 erschien im Verlag zu Klampen der Essay
"Viel zu langsam viel erreicht. Über den Prozess der Emanzipation"

 

Julia Korbik

 

Julia Korbik wurde 1988 im Ruhrgebiet geboren und arbeitet heute als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Ihre journalistischen Schwerpunkte sind Politik und Popkultur aus feministischer Sicht, aber auch europäische und französische Themen – egal, ob politisch, gesellschaftlich oder kulturell.
Korbik studierte European Studies, Kommunikationswissenschaften und Journalismus und pendelte dafür im Jahresrhythmus zwischen dem nordfranzösischen Lille und dem westfälischen Münster. 2014 erschien ihr erstes Buch Stand Up. Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene (Rogner & Bernhard). 2016 rief Korbik den Blog Oh, Simone ins Leben, der einzige deutschsprachige Blog, der ganz Simone de Beauvoir gewidmet ist. 2017 erschien "Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten" (Rowohlt).

 

Korbik liest aus "Oh, Simone!":

In „Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten“ wirft die Journalistin und Autorin Julia Korbik einen frischen Blick auf die Frau, die Schriftstellerin, die Philosophin und die Feministin. Simone de Beauvoir schillert in diesem Buch in all ihren Facetten – „Oh, Simone!“ überrascht, lädt zum Stöbern ein und zeigt: Es lohnt sich, kritisch zu denken und das zu tun, wofür man brennt.

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Barbara Sichtermann

Julia Korbik

Informationen kompakt:

Datum: 4. Oktober 2018

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Kleiner Kornhaussaal, Großer Kornhausplatz 1, 87439 Kempten (Allgäu)

Eintritt: 8,- €

Vorverkauf in der Buchhandlung Lesezeichen, Rathausplatz 9, 87435 Kempten (Allgäu), Telefon: 0831 18228