Stadt Kempten Rathaus & Politik Erinnerungskultur Befragung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen

Der Vergangenheit eine Stimme geben – Befragung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen

2022 werden Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen an Nationalsozialismus und Nachkriegszeit befragt. Die Interviews werden dokumentiert und archiviert.

Gemeinsam mit dem Heimatverein setzt das Kulturamt 2002 ein Projekt um, in dem Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen an die NS-Zeit und die direkte Nachkriegszeit in Kempten befragt werden. Die Interviews wird die Historikerin Dr. Veronika Heilmannseder im Frühsommer und Sommer führen. Sie werden entweder als Ton- oder als Filmaufnahme dokumentiert, transkribiert und im Stadtarchiv für künftige Forschung, Ausstellungen und Vermittlungsarbeit aufbewahrt. Das Ziel des Projektes ist es, die noch vorhandenen Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit vor Ort für die Zukunft zu sichern.

 

Beratung und Unterstützung für das Projekt Zeitzeugen in Kempten

 

Beratende und unterstützende Institutionen im Vorfeld waren etwa die KZ-Gedenkstätte Dachau, die Werkstatt der Erinnerung von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, das Projekt Oral-History.Digital und die FU Berlin, das Stadtmuseum Kaufbeuren, das von 2018 bis 2020 das Projekt „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ und im Anschluss ein Zeitzeugen-Projekt durchführte, Dr. Markus Raasch von der Universität Mainz, der das Projekt „Neustadt an der Weinstraße und der Nationalsozialismus“ leitete und weitere.

 

Die Befragung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu weiteren stadtgeschichtlichen und historischen Themen soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.

 

Foto: AdobeStock_Gabriele Rohde

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