50.000 Euro für regionale Klimaschutzprojekte

27.04.2023

Im Allgäu gibt es immer mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen und Unternehmen, die Projekte rund um erneuerbare Energien, klimafreundliche Mobilität, Bildungsarbeit oder Biodiversitätsmaßnahmen voranbringen wollen.

Finanzielle Unterstützung bietet dabei der Klimafonds Allgäu, der auch in diesem Jahr wieder insgesamt rund 50.000 Euro an vorbildliche Initiativen verteilt. Bis zum 30. Juni können Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, aber auch Kommunen oder Unternehmen beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) Förderanträge für geplante Klimaschutzprojekte einreichen, die sich wirtschaftlich nicht von alleine tragen.

Finanziert wird der Allgäuer Klimafonds von den inzwischen 110 Mitgliedern des Bündnisses klimaneutrales Allgäu 2030, darunter Unternehmen, Kommunen, Schulen, Vereine, Initiativen, und den klimaneutralen Allgäuern. Diese haben sich das Ziel gesetzt, ihren Energieverbrauch möglichst stark zu reduzieren. Derzeit noch unvermeidliche CO2-Emissionen müssen kompensiert werden.

Bei jeder kompensierten Tonne fließen vier Euro in einen Fördertopf, aus dem regionale Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte gefördert werden. „Die Unterstützung regionaler Klimaschutzprojekte ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Bündnis-Strategie und ein klares Signal für mehr Klimaschutz vor Ort – ein Ansatz, der den Unterschied zu vielen anderen Kompensationsanbietern macht“, betont Sebastian Hartmann, der bei eza! für das Bündnis klimaneutrales Allgäu verantwortlich ist.

Die Förderanträge für 2023 sowie weitere Informationen gibt es unter www.buendnis-klimaneutrales-allgaeu.de. Wichtig: Der Antrag muss bis spätestens 30. Juni eingereicht werden. Danach entscheidet der Klimabeirat Allgäu, der aus Vertretern der Bündnispartner besteht, welche Projekte in welcher Höhe bezuschusst werden.

Bildunterschrift:
Im vergangenen Jahr wurde unter anderem der Photovoltaik-Selbstbau-Workshop des Klimastammtisches Memmingen als Förderprojekt ausgewählt. Die Idee: Unter Anleitung können die Teilnehmer Balkon-Solaranlagen bauen. Foto: Michael Deckers

 

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