Mehr Raum für das Allgäu-Gymnasium
21.09.2026
Mit dem Spatenstich am 16. September ist der Startschuss für die Erweiterung des Allgäu-Gymnasiums gefallen.
Schulleiterin Claudia Scharnetzky begrüßte dazu unter anderem Oberbürgermeister Christian Schoch, Landrat Christian Wilhelm sowie die beiden Referenten Thomas Baier-Regnery, Referent für Jugend, Schule und Soziales, und Tim Koemstedt, Referent für Planen, Bauen und Verkehr. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Big Band des Allgäu-Gymnasiums. Die Abiturklasse übernahm die Bewirtung der Gäste.
Die steigenden Schülerzahlen und der zusätzliche Raumbedarf machen den zweigeschossigen Anbau notwendig. Gleichzeitig wird der Raumverlust durch den inzwischen abgerissenen, sanierungsbedürftigen Pavillon ausgeglichen.
Der Erweiterungsbau am südöstlichen Gebäudetrakt schafft acht zusätzliche Klassenzimmer. Neben modernen Unterrichtsräumen entstehen spezielle Flurbereiche mit Sitz- und Schreibmöglichkeiten, die gemeinsames Lernen und den Austausch fördern. Ein Aufzug sorgt für barrierefreie Zugänge. Zwei Klassenzimmer werden speziell für die inklusive Beschulung hörgeschädigter Schülerinnen und Schüler ausgestattet. Auch ökologische Aspekte werden berücksichtigt: Geplant sind eine Dachbegrünung und die Erweiterung der bestehenden Photovoltaikanlage. Ein neu entstehender Innenhof soll begrünt werden und den Schülerinnen und Schülern künftig einen zusätzlichen Aufenthalts- und Rückzugsraum bieten.
„Was wir heute in Angriff nehmen, ist mehr als ein Bauvorhaben: Es ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und in die Lebensqualität unserer Stadt. Neue Klassenräume bedeuten bessere Lernbedingungen und eröffnen Möglichkeiten für Inklusion und moderne Unterrichtskonzepte“, betonte Oberbürgermeister Christian Schoch beim Spatenstich.
Stadt und Landkreis teilen sich die Kosten
Für das Projekt sind aktuell Kosten von rund 7,2 Millionen Euro veranschlagt. Ursprünglich waren 8 Millionen Euro vorgesehen. Rund 2,3 Millionen Euro werden als Fördermittel des Freistaats Bayern und des Bundes erwartet. Die verbleibenden Kosten teilen sich die Stadt Kempten und der Landkreis Oberallgäu jeweils zur Hälfte.
„Diese partnerschaftliche Finanzierung zeigt, wie viele Akteurinnen und Akteure sich für gute Bildungsbedingungen einsetzen – auf kommunaler, regionaler und staatlicher und Ebene“, so Schoch.
Fertigstellung bis Juni 2027
Die Baugenehmigung wurde am 2. Juli 2026 erteilt, der Baubeginn erfolgte planmäßig bereits während der Sommerferien. Die Arbeiten werden eng mit der Schule abgestimmt, damit der reguläre Schulbetrieb möglichst störungsfrei weiterlaufen kann. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist bis zum 30. Juni 2027 vorgesehen.
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