Fazit zum Fitnessprogramm „Starke Zentren“

31.03.2022

Die Innenstädte stärken, deren Attraktivität ausbauen und den Einzelhandel unterstützen – diese Ziele hat das Bayerische Wirtschaftsministerium mit dem Programm „Starke Zentren“ verfolgt. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung haben die Modellkommunen nun die Ergebnisse vorgestellt.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Modellstädte haben gemeinsam mit erfahrenen Stadt- und Regionalplanern sowie einem Projektbeirat in den vergangenen neun Monaten intensiv in unserem Fitnessstudio trainiert. Die entwickelten Strategien widmen sich den Themenfeldern Mobilität, Wohnen, digitales und mobiles Arbeiten, Veränderung der Einzelhandelsstruktur, Freizeit und Kultur sowie Aufenthaltsqualität. Sie zeigen ganz konkret, wie die Attraktivität sowie die Versorgungsfunktion der Ortszentren weiter gesteigert werden kann. Ziel ist es jetzt, die eindrucksvolle Bandbreite an kreativen Maßnahmen auch anderen Städten und Gemeinden in Bayern zur Verfügung zu stellen. Unser Handbuch 'Starke Zentren Bayern' soll möglichst viele bayerische Kommunen inspirieren, selbst Konzepte zur Stärkung der Ortskerne zu erarbeiten und umzusetzen.“

Über partizipative Beteiligungs- und mehrere Austauschformate hinweg wurden für jede der fünf Modellkommunen (Beilngries, Coburg, Kempten, Rothenburg ob der Tauber und Schwandorf) Schlüssel- und umsetzungsreife Modellprojekte entwickelt. In Beilngries soll unter anderem eine Immobilien-Qualifizierungsoffensive die Eigentümer leerstehender oder ungenutzter Innenstadtimmobilien ansprechen. Die Verantwortlichen in Kempten planen zum Beispiel, den Iller Strand im Bereich des Skateparks zu einem weitgehend von Ver- und Geboten freien Treffpunkt für Jugendliche umzugestalten. In einem Ladenlokal der Coburger Innenstadt soll ein offenes Atelier für Kreativpädagogik entstehen. In Rothenburg ob der Tauber wollen die städtischen Akteure ein neues Nutzungskonzept für das RothenburgMuseum erarbeiten. Und in Schwandorf soll das analoge Leerstandsmanagement in eine digitale Version überführt werden.

Thomas Kiechle, Oberbürgermeister von Kempten: „Wir haben im Projekt das Stadtzentrum ‚größer‘ und mit einem multifunktionalen Ansatz gedacht: Wohnen, Einkaufen, Arbeiten und Leben – das sollte eine zukunftsfähige Innenstadt bieten können. Dazu gehören beispielsweise auch konsumfreie Räume, Platz für Begegnung und viele weitere Themen der Stadtentwicklung. Wichtig sind auch verlässliche Vorgaben der Entscheider aus Politik und Verwaltung.“

Weitere Informationen zum Fitnessprogramm „Starke Zentren“ sowie das Handbuch „Starke Zentren in Bayern“ finden Sie unter:
www.landesentwicklung-bayern.de/fitnessprogramm-starke-zentren/

Auf dem Bild (v. l. n. r.): Dr. Peter Görgl (Beratungsbüro Kempten, Modul5), Michaela Waldmann, Max Aichinger (Beratungsbüro Kempten, Modul5), Oberbürgermeister Thomas Kiechle und Ministerialdirektorin Dr. Ulrike Wolf

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