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Kempten und Oberallgäu sind "Gesundheitsregion plus"

21.03.2022

Ziel des regionalen Netzwerks ist die Verbesserung der Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Kreis. So wollen die Verantwortlichen zusammenarbeiten.

60 Gesundheitsregionen Plus gibt es in Bayern. Seit 1. Februar bauen auch der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten ein solches Netzwerk auf, dass sich ganz der Verbesserung der Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern verschrieben hat. Bestehen wird es aus regionalen Akteuren, die sich den Themen Gesundheitsvorsorge / Prävention sowie Gesundheitsversorgung und Pflege verschrieben haben. Den Vorsitz des Netzwerkes übernimmt Landrätin Indra Baier-Müller. In diesem Amt wird sie von Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle vertreten.

Was zunächst sperrig klingt ist in Wirklichkeit eine schlanke Struktur, deren Herzstück das Gesundheitsforum ist. Das wird aus 45 Personen bestehen und das Wissen von Vereinen, Verbänden und gesundheitlich ausgerichteten Berufsständen bündeln. Koordiniert wird das Gremium, das sich ein bis zweimal pro Jahr treffen soll, von der Steuerungsgruppe, der auch die Landrätin und der Oberbürgermeister als Vorsitzende angehören. Auf der Arbeitseben agieren thematisch ausgerichtete Arbeitsgruppen und der Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregion Plus.
Den Posten, der im Landratsamt in Sonthofen angegliedert ist, bekleidet Markus Weber. Der erfahrene Diplom-Sportlehrer verfolgt bei seiner neuen Aufgabe ein klares Ziel: „Wir wollen beispielsweise fitte Senioren fördern, die bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben können“, sagt er. Seit 20 Jahren ist Weber im sportmedizinischen Bereich unterwegs und will sich künftig der Bekämpfung des Pflegekraftmangels genauso widmen wie der Verbesserung der Hausarztquote und des allgemeinen Gesundheitsbewusstseins in der Bevölkerung.

Landrätin Indra Baier-Müller begrüßt dieses Engagement: „Das Oberallgäu ist eine vitale Region. Damit das auch künftig so bleibt, liegt mir eine gute Versorgungsstruktur sehr am Herzen – auch vor dem Hintergrund, dass wir den demografischen Wandel aktiv gestalten und nicht von ihm überrollt werden wollen.“

„Gesundheit ist ein Thema, das alle Bevölkerungsgruppen betrifft, Kinder genauso wie Menschen mittleren Alters oder Senioren. Aus diesem Grund benötigen wir eine zielgerichtete sektorenübergreifende Zusammenarbeit unter Einbeziehung aller Akteure und Strukturen“ so Oberbürgermeister Thomas Kiechle.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege fördert das Projekt, das zunächst bis zum Jahr 2026 befristet ist, mit einer Summe von 50.000 Euro jährlich. Darüber hinaus entstehende Kosten teilen sich der Landkreis Oberallgäu zu 70 und die Stadt Kempten zu 30 Prozent. Staatsminister Klaus Holetschek war zu Besuch im Landratsamt Oberallgäu und übergab die Förderplakate an die Akteurinnen und Akteure der Gesundheitsregion.

Alle Informationen zum Netzwerk unter: www.gesundheitsregionenplus.bayern.de

Bild von links: Referent der Stadt Kempten Thomas Baier-Regnery, Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek, Markus Weber (Geschäftsführer der Gesundheitsregion), Landrätin Indra Baier-Müller und Abteilungsleiter Ralph Eichbauer

 

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