Ukraine-Hilfe in Kempten

28.04.2022

Update, 28. April: Zurzeit sind mehr als 700 ukrainische Flüchtlinge in Kempten registriert, der Großteil von ihnen hat eine offizielle Aufenthaltsbescheinigung erhalten, die auch eine Arbeitserlaubnis beinhaltet.

Die Unterbringung stellt die Stadt Kempten weiterhin vor große Herausforderungen. Stillgelegte Wohnungen oder Gebäude werden bewohnbar gemacht. Allerdings ist bereits absehbar, dass diese nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehen, weil bereits Abbruch- und Renovierungsarbeiten geplant sind.

 

An Kitas und Schulen wurden die ersten pädagogischen Willkommensgruppen für Kinder und Jugendliche eingerichtet.

 

Unter www.kempten.de/koordinationsstelle-ukraine finden sich zahlreiche Informationen und eine wachsende Anzahl an Angeboten für Flüchtlinge. Bei weiteren Fragen kann gerne die Koordinationsstelle Ukrainehilfe kontaktiert werden: integration@kempten.de.

 

Update, 25. März:

Aktuell befinden sich 525 ukrainische Flüchtlinge in Kempten. Neben der Dreifachsporthalle des Berufsschulzentrums werden auch die Sporthallen des Allgäu Gymnasiums als Erstaufnahmeeinrichtung ertüchtigt. Sie stehen damit ab heute nicht mehr dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung. Das ehemalige Wohnheim der Lebenshilfe in der Mariaberger Straße wurde von der BSG, der Sozialbau und der Stadtverwaltung Kempten in einer Rekordzeit ertüchtigt und steht jetzt als Bleibe für 100 Personen zur Verfügung.

 

Update, 18. März:

Sämtliche, in der Erstaufnahmeeinrichtung Sporthalle am Berufsschulzentrum untergebrachten Personen, werden bis zum Wochenende an entsprechende private oder städtische Einrichtungen vermittelt sein. Aktuell liegen der Stadt Kempten keine Informationen über bevorstehende Ankünfte aus dem ANKER Schwaben über das Wochenende vor. Dies kann sich natürlich jederzeit ändern.

 

Update, 13. März:

Zum jetzigen Zeitpunkt sind 80 Personen in Kempten angekommen. Eine Erstaufnahme ist erfolgt, die Personen wurden versorgt. Die geschaffenen Strukturen mit den Hilfs- und Blaulichtorganisationen greifen. Bis Wochenanfang werden voraussichtlich insgesamt 150 Personen erwartet. „Es ist nicht planbar, wie viele Menschen kommen werden und wie lange sie bleiben. Aber eins ist klar: Wir sind gut aufgestellt und die Strukturen greifen. Wir befinden uns in einer Situation, die wir nur bewältigen können, wenn wir zusammenstehen“, so Oberbürgermeister Thomas Kiechle.

 

Freitag, 11. März:

Nach Informationen der Regierung von Schwaben hat sich die Zugangssituation im ANKER inzwischen drastisch verschärft. Um die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen zu versorgen, sollen die Kreisverwaltungsbehörden im Regierungsbezirk Schwaben bis heute, 16 Uhr, Kapazitäten von mindestens 150 Notaufnahmeplätze schaffen. Weitere 150 pro Kreisverwaltungsbehörde sollen bis Samstag, 16 Uhr, zur Verfügung stehen.

Die Stadt Kempten hat gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Dreifachsporthalle am Berufsschulzentrum für die Ankunft von 150 ukrainischen Flüchtlingen unter Hochdruck vorbereitet. Diese ist als Übergangsunterbringung gedacht, nicht für einen dauerhaften Aufenthalt. In der Folge sollen die Personen in Räumlichkeiten von Privatpersonen oder in andere Unterbringungsmöglichkeiten vermittelt werden. Oberbürgermeister Thomas Kiechle bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Helferinnen und Helfern, die Unterbringungen mit großem Einsatz vorbereiten.

Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger von Sachspenden und direkter Kontaktaufnahme abzusehen, um die Abläufe vor Ort an der Dreifachturnhalle nicht zu behindern.

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