Jährliches Sicherheitsgespräch mit der Polizei

17.08.2021

Zum jährlichen Sicherheitsgespräch trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Kempten (Allgäu) und der Kemptener Polizeidienststellen unter Führung von Oberbürgermeister Thomas Kiechle und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner im großen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Kempten.

Oberbürgermeister Kiechle betonte eingangs die Notwendigkeit des Sicherheitsgespräches. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden sei unerlässlich und habe sich vielfach bewährt.

 

Polizeipräsidentin Dr. Strößner berichtete von einer insgesamt guten Sicherheitslage in der Stadt Kempten. Die Zahl der Straftaten ist im vergangenen Jahr nur geringfügig angestiegen. Die Kriminalhäufigkeitszahl, also die Straftaten gerechnet auf 100.000 Einwohner, liegt in der Stadt Kempten bei 5.210. Mit dieser Häufigkeitszahl weist Kempten den geringsten Wert von kreisfreien Städten vergleichbarer Größenordnung in Bayern auf.

 

Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner kommentierte: „Die Zahl ist Ausdruck der guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kemptener Polizeidienststellen, die jeden Tag die Sicherheit für rund 70.000 Bürgerinnen und Bürger gewährleisten.“

 

Im vergangenen Jahr waren die Sicherheitsbehörden im Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie stark gefordert. Dr. Strößner und Kiechle waren sich einig, dass die Zusammenarbeit in allen Bereichen sehr gut funktioniert habe. Besonders der enge Schulterschluss, den Stadt und Polizei bei der Vielzahl der Versammlungen in den letzten Monaten gepflegt haben, sei von Vorteil gewesen.

 

Im Rahmen des Sicherheitsgespräches wurde auch über Verkehrsunfälle in der Stadt Kempten gesprochen. Auffällig war im vergangenen Jahr die Zunahme der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Pedelec-Fahrern, entgegen des Trends der insgesamt rückläufigen Unfallentwicklung. Bei 51 bekannt gewordenen Verkehrsunfällen in der Stadt wurden 47 Pedelec-Fahrer zum Teil schwer verletzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass diese Entwicklung weiter beobachtet werden müsse. Dabei gehe es darum, im Zusammenwirken von Stadt und Polizei die möglichen, vielfältigen Ursachen zu analysieren.

 

Abschließend wies Polizeipräsidentin Dr. Strößner noch auf eine Präventionskampagne der Bayerischen Polizei unter dem Titel „Dein Smartphone - Deine Entscheidung“ hin. Die Kampagne soll sowohl Jugendliche und Eltern als auch Schulen und Erzieherinnen und Erzieher im Umgang mit Smartphones sensibilisieren, damit kritische Inhalte, wie zum Beispiel kinderpornographische Bilder oder volksverhetzende Motive nicht unbedarft und sorglos weiterverbreitetet werden.

 

Auch hier bestand Einigkeit, dass eine solche Kampagne nur im Zusammenwirken aller Beteiligten und mit Vorbildfunktion der Eltern Erfolg versprechen kann.

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