Maskenpflicht Coronavirus

24.04.2020

Ab Montag, 27. April gilt in Bayern eine Maskenpflicht beim Betreten von Geschäften und für den öffentlichen Personennahverkehr. Ab Mittwoch müssen auch alle Besucherinnen und Besucher sowie Markthändler und Verkäufer des Wochenmarktes einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Diese Schutzmaßnahme ist wichtig, damit die Ausbreitung des Coronavirus trotz Lockerungen bei der Ausgangsbeschränkung begrenzt wird. Die Ausgangsbeschränkung hat die Verbreitung des Coronavirus deutlich verlangsamt. Damit die Lockerung jetzt keine Infektionswelle auslöst, sind neue Schutzmaßnahmen nötig.

 

Die Maskenpflicht wurde von der Bayerischen Staatsregierung wie folgt geregelt: Ab dem 27. April 2020 besteht in Bayern die Pflicht, als Kunde von Ladengeschäften, Einkaufszentren und Kaufhäusern des Einzelhandels sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Pflicht gilt für alle Personen ab dem siebten Lebensjahr. Idealerweise erfolgt dies durch die Verwendung einer Alltags-Maske, alternativ können auch Tücher oder Schals aus dichtem Gewebe verwendet werden, die Mund und Nase vollständig bedecken. Alltags-Masken schützen vor allem die Umstehenden vor dem Auswurf von festen oder flüssigen Partikeln durch den (möglicherweise asymptomatischen, aber infektiösen) Träger der Maske. (Quelle und häufig gestellte Fragen unter: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#MundNasenSchutz)

 

Bei einem Termin mit Vertreterinnen und Vertretern von Kemptener Unternehmen mit städtischer Beteiligung betonte Oberbürgermeister Thomas Kiechle: „Eines muss klar sein: An das Tragen der Masken werden wir uns für einen längeren Zeitraum gewöhnen müssen, sie werden zum Alltagsbild gehören, weil es die Antwort auf die zunehmende Öffnung von Einrichtungen ist. Mit dem Tragen der Maske zeigen wir Verantwortung, weil wir nicht nur uns selbst, sondern auch die Person neben uns schützen.“

 

Herbert Singer, Geschäftsführer der Sozialbau GmbH, sprach von einem Start in eine „neue Normalität“. Durch die neuen Schutzmaßnahmen seien wieder Maßnahmen mit mehr Kontakt möglich, wie zum Beispiel Umzüge. Herbert Beck, Geschäftsführer der mona GmbH, betonte, dass die Abstände von mindestens 1,5 Metern auch mit Maske weiterhin eingehalten werden sollten.

 

Es liegt bei jedem Einzelnen, sich mit einem entsprechenden Mundschutz zu versorgen. 10.000 Masken wurden von der Stadt Kempten zentral besorgt und Unternehmen wie der Sozialbau, der Sparkasse Allgäu, der BSG, der Allgäuer Überlandwerk GmbH und dem Kemptener Kommunalunternehmen KKU zur Verfügung gestellt. 7.500 Masken wurden von der Stadt über Nähsets zur Verfügung gestellt.

 

Eine Nähanleitung und ein Schnittmuster sind hier verfügbar. Jeder heiß waschbare Baumwollstoff, der zuhause verfügbar ist, kann dafür verwendet werden, zum Beispiel ein altes T-Shirt oder ein altes Bettlaken.

 

Wer nicht nähen kann, wird im Internet fündig: Dort gibt es zahlreiche Anleitungen, wie sich eine Alltagsmaske auch ohne Nähmaschine herstellen lässt.

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