Fütterung von Wasservögeln bringt mehr Schaden als Nutzen

22.03.2019

Beim Spaziergang rund um den See Enten und Schwäne füttern – das macht nicht nur Kindern Spaß. Aber ist das auch gut für die Tiere? Leider nein, die falsche Fütterung von Wasservögeln schadet nicht nur den Vögeln, sondern auch der Umwelt.

Der Großteil davon sinkt auf den Grund des Gewässers und wird dort biologisch abgebaut. Dieser Prozess verbraucht enorm viel Sauerstoff, der Fischen und anderen Wassertieren folglich fehlt. Auch das Wachstum von Algen wird dadurch begünstigt. Was mit einer liebgemeinten Fütterung begann, kann sich schnell zu einem großen Problem entwickeln.

 

Daher verteilen die Auszubildenden der Stadt Kempten - die sich in der städtischen „Azubi-Klimaschutzgruppe“ engagieren - Ende März in der Innenstadt und vor allem bei den Anwohnern der städtischen Weiher Info-Flyer zum Thema „Wasservögelfütterung“ des Landesbund für Vogelschutz (LBV). Die Flyer informieren darüber, wie den Gewässern und Wasservögel am besten geholfen werden kann.

 

Wer gerne und sinnvoll Enten, Schwäne und Co. füttern möchte, kann dies am neuen Futtersilo am Stadtweiher tun. Auf einer Infotafel finden sich Tipps und Anregungen. Für Rückfragen steht der städtische Klimaschutzmanager, Herr Thomas Weiß, 0831 2525 8123, Thomas.Weiss@kempten.de, zur Verfügung.

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