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Die "Geburtsurkunde" der Festwoche

23.11.2018

18. November 1948: Kemptens Oberbürgermeister Dr. Georg Volkhardt skizziert in einer Aktennotiz seine Gedanken. Ihm schwebt unter dem Motto „Kemptener Kunst und Können“ eine 14-tägige Gewerbeschau im Sommer 1949 vor.

Diese soll „einen Überblick über den Stand des wirtschaftlichen Lebens der Stadt Kempten und Umgebung geben. Ferner ist gleichzeitig vorgesehen, eine Kunstausstellung zu veranstalten“. Es sollen auch „größere“ Sportveranstaltungen sowie „bedeutendere Theater- und Konzert­veranstaltungen“ stattfinden.

19. November 1948: OB Volkhardt informiert das Stadtratskollegium über seine Vorstellungen.

22. November 1948: Der Kulturausschuss fasst einen zustimmenden Grundsatzbeschluss.

 

Die Aktennotiz von Oberbürgermeister Dr. Georg Volkhardt ist so etwas wie die Geburtsurkunde der Allgäuer Festwoche, wenngleich das Kind erst Monate später auf diesen Namen getauft wurde.

Die Einführung der D-Mark in der amerikanischen, britischen und französischen Besatzungszone hatte bedeutende wirtschaftliche und nicht zuletzt psychologische Impulse gesetzt. Volkhardt schickte sich nun an, auf lokaler und regionaler Ebene der von Krieg und unmittelbarer Nachkriegszeit gebeutelten Wirtschaft sowie den Menschen Mut zu machen. Der Oberbürgermeister wollte den Zusammenhalt in der Bevölkerung stärken. Das klappt am besten, wenn man gemeinsam feiert.

Fortsetzung folgt – dann vom Dezember 1948.

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