Festwochenrundgang von Sonderschau zu Sonderschau

02.08.2018

Die in die Wirtschaftsmesse integrierten Sonderschauen machen die Allgäuer Festwoche in Kempten (11. bis 19. August) zu einem Ausflugsziel für Jung und Alt. Ein Rundgang auf der Festwoche 2018 von Sonderschau zu Sonderschau.

Station 1: „Sport vor Ort“ vor Halle 5

In unmittelbarer Nähe der Eingänge Süd (Königstraße) und Ost (ZUM) informieren der Bayerische Landessportverband (BLSV) und das Sportamt der Stadt Kempten über die vielfältigen Möglichkeiten „vor Ort“ Sport zu treiben, gern auch aus Spaß an der Freud unterhalb der Ebene Leistungssport. Zum täglichen „Sportinterview“ auf der Bühne im Stadtpark (um 15 Uhr) haben sich erfolgreiche Sportler wie Selina Jörg, Silberme­daillengewinnerin im Snowboard und Johannes Rydzek, Sportler des Jahres, zweifacher Olympiasieger und dreifacher Weltmeister in der Nordischen Kombination, angesagt.

Und jetzt weiter in Richtung Stadtpark, zur Halle 7.

 

Station 2: „Wir schneiden immer gut ab“ – Halle 7

Friseurhandwerk, das ist mehr als mal eben Haare abschneiden. In der Sonderschau, „Wir schneiden immer gut ab“, zeigen die Innungsbetriebe was sie drauf haben und informieren über neueste Trends, Färbemethoden und Schnitttechniken. An den beiden Wochenenden stylen sie die Besucher für einen guten Zweck. Friseur-Azubis erzählen Jugendlichen, wie es in ihrem Berufsalltag zugeht. „Lebendig – trendig – Mode nach Maß“ ist das Motto der Maßschneider, die ihre Werke in Modenschauen vorführen (lassen).

Via Salzstraße geht es ins westliche Gelände.

 

Station 3: „Aus alt mach geil, mach mit!“ – Messegelände Schulhöfe

Da kann man echt was lernen. Upcycling ist die höhere Form des Recycling und das Gegenteil von Downcycling. Beispiele fürs Upcyclen sind Liegestühle aus Dachlatten, ein Hingucker, der einst ein verrosteter Drahtesel war, Banner die ein neues Leben als Taschen genießen und Flaschen, die sich als Lampen wiederfinden. Das „Naturerlebniszentrum Allgäu“ will auf der Festwoche „Raum zum Austausch guter Ideen, bestehender Projekte und Initiativen in der Region sowie jede Menge Information zum Wie, Warum und Weshalb bieten“.

Vom Upcyclen zur Landwirtschaft – gegenüber.

 

Station 4: „Unsere Bayerischen Bauern“ – Messegelände Schulhöfe

Viele Städter kennen die Arbeit von Bauern nicht. Aufklärung tut not. Deshalb stellt der Bayerische Bauernverband Oberallgäu auf der Festwoche im Rahmen seiner Sonderschau „Unsere Bayerischen Bauern“ vor. Wer im „Bauernkino“ dem Apfelbauern bei der Ernte, dem Getreidebauern bei der Inspektion seiner Felder und der Milchbäuerin bei der Arbeit im Stall über die Schulter blickt, gewinnt ganz neue Einblicke. Die Kuh Berta können Besucher unbesorgt melken. Berta ist aus Plastik, der tun auch ungeübte Hände nicht weh.

Neuer Ort, ähnliches Thema: Halle 11, wieder gegenüber

 

Station 5: „Landwirt und Verbraucher – mitanand – Hand in Hand“ – Halle 11

Tierwohl, Artenvielfalt, Gewässerschutz – Themen, die vielen am Herzen liegen. Die Sonderschau „Landwirt und Verbraucher – mitanand – Hand in Hand“ greift sie auf. So macht eine Virtual-Reality-Brille hautnah erlebbar, wie sich eine Allgäuer Milchkuh in ihrem Stall bewegt. Geschmackserlebnisse bieten die Präsentationen von Sennereien und Hofkäsereien. Zur Stärkung Kaffee und Kuchen im Bauernhofcafé der „Mir Allgäuer“-Bäuerinnen. Die Sonderschau in Halle 11 organisiert das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten mit vielen Partnern.

 

Rückweg

Auf dem Rückweg noch die Festwochen-Plakatausstellung in Halle 12a ansehen und beim Schauschleudern der Imker (Freigelände Schulhöfe) den frisch gewonnenen Honig probieren, dann bei „Stadtpark – Wasser – Vögel“ (Messegelände Zumsteinwiese) über Stadtparkplanung, Hochwasserschutz und Vögel in Flur und Stadt informieren. Weiter geht es zum Deutschen Bundestag in Halle 4. Mal fragen, was „die da“ in Berlin so den ganzen Tag treiben. Danach? Brotzeit machen!

 

Begleiteter Festwochenbesuch - Jetzt anmelden

Für manche Menschen mit Behinderung ist ein Besuch der Allgäuer Festwoche ohne Begleitung schwer oder gar nicht möglich. An diesen Personenkreis richtet sich das Angebot „Begleiteter Festwochenbesuch“, den die Messeleitung in Kooperation mit der Caritas organisiert. Ziel der Aktion ist es, Menschen mit Unterstützungsbedarf, zum Beispiel wegen Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen, einen Festwochenaufenthalt nach ihren individuellen Wünschen zu ermöglichen. Die ehrenamtlichen Begleiter bringen ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Zuverlässigkeit mit. Sie wurden bei einer Schulung auf ihren Einsatz vorbereitet. Der Begleitservice ist für Menschen mit Behinderung kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung bei:        

Caritasverband Kempten-Oberallgäu, Alexandra Borner, Landwehrstraße 1, 87439 Kempten, Telefon: 0831/96 08 80-0, ­­­

E-Mail: alexandra.borner@caritas-kempten.de  

 

Barrierefreie Festwoche

Seit Jahren arbeitet die Messeleitung – mit Unterstützung des Behindertenbeirats der Stadt Kempten – daran, die Allgäuer Festwoche so barrierefrei wie möglich zu machen. Besonders behindertengerechte Messestände werden prämiert.

 

Angebote für Menschen mit Behinderung

Insgesamt stehen auf dem Festwochengelände fünf Behindertentoiletten zur Verfügung. Standorte: Eingang Ost/ZUM, Königsplatz (hinter Festzelt), Halle 1 (Markthalle), und Mohrenwirts Milchwirtschaft im Messegelände Schulhöfe. Außerdem gibt es Leihrollstühle, Behindertenparkplätze, barrierefreies Ausstellerverzeichnis, barrierefreies Programm und behindertengerechte Kassenhäuschen.

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