Quiberon - Frankreich
Die Gegend hat eine lange Vorgeschichte, auf die die Dolmen und eine beträchtliche Anzahl von Menhiren und Megalithen verweisen, die zum Teil auf ca. 4000 v. Chr. datiert und sowohl auf der Halbinsel als auch auf dem Festland bei Carnac heute noch bestaunt werden können. Zwischen der steinzeitlichen und der keltischen Inselkultur klafft, was die Besiedlung und die Monumente angeht, eine Lücke. Etwa um das 5. Jahrhundert v. Chr. besiedelten die keltischen Veneter die Insel, 56 v. Chr. wurden diese von den Römern besiegt.
Eine der Hauptattraktionen für viele Besucherinnen und Besucher ist die malerisch schöne Côte Sauvage (Wilde Küste).
Ehemalige Kriegsgefangene aus Quiberon und Sankt Mang bei Kempten knüpften im Jahre 1968 erste Kontakte. 1971 wurde die Partnerschaft dann offiziell begründet. Nach der Gebietsreform 1972 erfolgte die Übernahme der Partnerschaft durch die Stadt Kempten (Allgäu).
Ein Kemptener Gymnasium organisiert regelmäßig einen Schüleraustausch mit zwei Gymnasien in Quiberon, verschiedene Blaskapellen unterhielten die Franzosen bereits mit ihrer traditionellen Musik, die Teilnahme am bis jetzt drei Mal vom Quiberoner Partnerschaftsverein veranstalteten Europäischen Chorfestival war für zwei Kemptener Chöre eine Ehre und Selbstverständlichkeit. Trotz der großen Entfernung entstanden tiefe Freundschaften mit dem „Land des Lichts und der Farben“, wie Quiberon sich selbst betitelt.
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>> www.quiberon.com (Tourist-Info)
Verschiedene Stimmungen an der Quiberoner Atlantikküste
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