Jahr 2011 und älter

Stellungnahme zur Diskussion um das „Künstlerhaus“: Gebäude erhalten und Nutzungsmöglichkeiten prüfen

2. Dezember 2011. In der Öffentlichkeit ist eine Diskussion um das städtische Gebäude, das seit 2004 als "Künstlerhaus" gastronomisch genutzt wird, entstanden. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer nimmt dazu Stellung und betont, dass die zukünftige Nutzung des Hauses nach wie vor offen ist.

„Ich sehe in der Diskussion eine wirklich erfreuliche Entwicklung: Es scheint, dass sowohl eine große Mehrheit in der Bevölkerung als auch im Stadtrat den Erhalt des Gebäudes wünscht und gegen einen Abriss ist. Das entspricht auch meiner Meinung“, stellt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer fest.

Keinen Zweifel gibt es daran, dass das Gebäude an der Beethovenstraße 2, in dem einst das "Haus International" untergebracht war, insgesamt sanierungsbedürftig ist. An erster Stelle steht daher die derzeit laufende Prüfung, welche Möglichkeiten der Sanierung es gibt und welche Kosten dafür anfallen. Sehr unterschiedlich diskutiert wird, ob die jetzige Nutzung als „Künstlerhaus“ weitergeführt werden soll. „Das Künstlerhaus ist vor allem bei vielen jungen Menschen, aber auch Bürgerinnen und Bürgern aller anderen Altersgruppen, sehr beliebt. Daher sollte meines Erachtens intensiv geprüft werden: Gibt es einen Weg, die notwendige Sanierung vorzunehmen, die Obergeschosse wieder zu nutzen und nicht mehr leer stehen zu lassen und gleichzeitig im Erdgeschoß das ‚Künstlerhaus‘ mit dem heutigen Flair zu ermöglichen?“, so der Oberbürgermeister.

Genauso werden auch alle anderen Ideen für eine künftige Nutzung, die in den vergangenen Monaten an die Stadt herangetragen wurden, geprüft. Allerdings ist bislang von keiner Seite ein konkreter Antrag mit Plänen und Finanzierungsangaben eingereicht worden.

Zeitdruck besteht in der Frage der künftigen Nutzung des Hauses aktuell nicht. Die Stadtverwaltung hat den Betreibern eine Fortsetzung der bisherigen Nutzung zugesagt, solange unklar ist, wie die Zukunft des Hauses aussehen soll. „Wenn wir bis Mitte nächsten Jahres zu einem Ergebnis kommen, genügt dies vollkommen. Wir haben Zeit für eine intensive Diskussion mit der Bevölkerung und im Stadtrat“, betont der Oberbürgermeister.
  

 zurück zur Übersicht

Nachrichten Archive