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Zeittafel

15 v. Chr. Römische Truppen erobern das Alpenvorland und treffen auf eine wohl keltische Vorgängerstadt Kambodounon - Cambodunum.

Zw. ca. 10 u. 54 n. Chr. Auf dem Lindenberg (Kempten-Ost) entsteht nach römischem Vorbild eine neue römische Stadt, die den alten keltischen Namen beibehält.

69 Diese Stadt brennt ab und wird in den Jahren 70-80 schöner und repräsentativer als je zuvor wieder aufgebaut.

233 Bei einem Durchbruch der Alemannen durch den römischen Grenzwall werden auch Teile der Stadt Cambodunum zerstört.

Nach 260 Die Stadt Cambodunum auf dem Lindenberg wird von einer befestigten Siedlung am Fuß der Burghalde abgelöst und Stützpunkt der 3. italischen Legion.

Um 450 Die regulären römischen Truppen ziehen aus Kempten ab. Die Alemannen nehmen die Stadt in Besitz.

683 Als Stützpunkt einer gegen die Franken gerichteten alemannischen Aufstandsbewegung wird Kempten durch eine fränkische Strafexpedition zerstört.

743 Ein Missionstrupp aus St. Gallen nimmt seine Arbeit in Kempten auf.

752 Die von den St. Gallener Mönchen erbaute Klosterzelle Kempten ist die erste im Allgäu.

771 König Karl der Große heiratet aus Neigung und Diplomatie die 14-jährige Schwäbin Hildegard, die verwandtschaftliche Beziehungen zu Kempten hat. Sie wird zur großen Wohltäterin des jungen Klosters, das so zu den bestprivilegierten Klöstern des Frankenreiches gehört.

940 Zum drittenmal innerhalb von 30 Jahren wird Kempten von den Ungarn verwüstet.

941 Ulrich, Bischof von Augsburg, im Nebenamt Abt des Klosters Kempten, beginnt mit dem Wiederaufbau von Stadt und Kloster. Dieses war ein Geschenk König Ottos I. an den Augsburger Oberhirten, den wir als hl. Ulrich kennen.

1179 Herzog Welf VI. schenkt dem Kloster Kempten seinen Besitz in Oberammergau.

1213 König Friedrich II. belehnt den Abt von Kempten mit der "Grafschaft Kempten". Die Kempter Äbte werden Reichsfürsten.

1289 Durch ein Privileg König Rudolfs von Habsburg wird die Altstadt Kempten aus dem Hoheitsbereich des Abts gelöst und als "Freie Reichsstadt" dem König unmittelbar unterstellt.

1358 Die Bürger der Reichsstadt richten eine eigene, vom Kloster unabhängige Schule ein.

1363 Kempter Bürger stürmen die dem Fürstabt gehörende Burghalde und zerstören sie. Den Fürstabt nehmen sie gefangen.

1437 Kempter Bürger stiften eine Kirchenbibliothek für die bessere Fortbildung des Stadtpredigers, die heute noch wertvollste Bestände aufbewahrt.

1477 Die ersten beiden Papiermühlen im Gebiet der Stadt Kempten entstehen an der Iller.

1488 Die Reichsstadt Kempten, deren Truppenkontingent sich bei der Befreiung des in Brügge gefangenen jungen Königs Maximilian besonders ausgezeichnet hatte, erhält vom Kaiser Friedrich III. das Recht, fortan den Reichsadler mit der Kaiserkrone in ihrem Stadtwappen zu führen. Dazu erhält die Stadt die hohe und niedere Gerichtsbarkeit.

1494 Ein Legat des Papstes umgürtet Maximilian in der St.-Mang-Kirche mit einem vom Papst in der Christnacht geweihten Schwert. Das bedeutet, daß der Papst Maximilian als "Römischen König" anerkennt.

1510 Die Stadt Kempten, die seit rund 100 Jahren ihr eigenes Kleingeld herstellt, darf fortan auch Goldgulden und Silbertaler prägen.

1525 Im Zuge des großen Allgäuer Bauernaufstands plündern die stiftkemptischen Bauern Kloster und Münster. Durch den sogenannten "Großen Kauf" löst die Stadt Kempten alle Rechte ab, die der Fürstabt innerhalb der Stadt noch hatte. Infolge dieses Kaufes ist es dem Rat möglich, die Reformation in der Stadt einzuführen.

1529 Unter den protestierenden Ständen auf dem Reichstag in Speyer ist auch die Reichsstadt Kempten vertreten.

1535 Die Reichsstadt Kempten tritt dem "Schmalkaldischen Bund" bei und stellt sich damit auf die Seite der evangelischen Fürsten und Städte gegen den Kaiser.

1543 Kaiser Karl V. erscheint mit einem Gefolge von 900 Personen, meist Soldaten, in der Stadt Kempten, um seine Macht zu demonstrieren und die Stadt einzuschüchtern.

1593 Fürstabt Erhard Blarer von Wartensee richtet im Kloster Kempten unter der Bezeichnung "Typographia Ducalis" eine Buchdruckerei ein.

1608 In der Reichsstadt Kempten errichtet Christoph Kraus aus Amberg die erste Buchdruckerei.

1609 In dem sich verschärfenden Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten tritt die Reichsstadt Kempten der protestantischen "Union", das Stift der katholischen "Liga" bei.

1631 Angestiftet durch den Fürstabt, besetzen kaiserliche Truppen die Reichsstadt und erpressen eine ungeheure Kontribution.

1632 Die Reichsstadt revanchiert sich für den Überfall des Vorjahres. Nunmehr besetzen schwedische Truppen das Stift Kempten. Kloster und Kirche werden abgebrochen und eingeebnet.

1633 Auf Drängen des Fürstabts rücken kaiserliche Truppen vor die Reichsstadt und erobern diese nach dreimaligem Sturm. Ein Teil der Stadt brennt nieder. Ein Drittel der Bewohner wird unter furchtbaren Greueln getötet.

1634 Kempten wird von den Schweden zurückerobert. Kurz darauf vertreiben kaiserliche Truppen die Schweden wieder aus Kempten.

1646 Kempten wird von den Schweden und Franzosen besetzt.

1648 Die Generalamnestie des "Westfälischen Friedensschlusses" verhindert die vom Fürstabt betriebene Einverleibung der Reichsstadt in sein Territorium. Die Reichsstadt Kempten, die 1618 ca. 6.000 Einwohner zählte, hat in diesem Jahr kaum noch 1000 Einwohner.

1651 Fürstabt Roman Giel von Gielsberg beginnt mit dem Neubau seiner Residenz.

1652 Der Fürstabt legt den Grundstein zur heutigen Lorenzkirche.

1705 Während des "Spanischen Erbfolgekrieges" wird die Burghalde auf Befehl Prinz Eugens des "edlen Ritters" geschleift; sie ist seitdem Ruine.

1712/28 Die Stiftssiedlung Kempten erhält Stadtrecht.

1775 Im Stift Kempten wird "wegen erwiesener Teufelsbuhlschaft" einer Frau als Hexe der Prozeß gemacht, das Urteil aber nicht vollstreckt.

1784 Eine für das Allgäu bestimmte Tageszeitung, die im Vorjahr in Kempten erschienen war, muß nach 52 Nummern ihr Erscheinen einstellen.

1796 Kempten wird von Einheiten der französischen Revolutionsarmee besetzt.

1797 Um die Einquartierung rascher abwickeln zu können, erhalten die Häuser in der Stadt erstmals Hausnummern.

1799 Russen, Tataren, Ural- und Donkosaken werden auf dem Rückmarsch nach Rußland in Kempten einquartiert.

1800 In und um Kempten lagern französische Truppen.

1802 Bayerische Truppen besetzen Kempten. Die Stadt wird vorübergehend Sitz eines bayerischen Regierungsbezirkes.

1803 Stadt und Stift Kempten fallen durch Reichsdeputationshauptschluss unter Verlust ihrer bisherigen Eigenstaatlichkeit endgültig an Bayern.

1818 Reichsstadt und Stiftsstadt, seit 1811 zu einer Verwaltungsgemeinde zusammengelegt, werden endgültig zu einer Stadt vereinigt. Kempten erhält 1819 sein heutiges Stadtwappen.

1852 Am 1. April um 12.15 Uhr trifft im Kempter Bahnhof der erste Eisenbahnzug ein.

1857 Kempten erhält als eine der ersten Städte Bayerns Gasbeleuchtung.

1863 Erstmals werden in einigen Straßen Kemptens neben der Fahrbahn Gehsteige angelegt.

1892 Das erste private Telefon wird in Kempten installiert.

1898 Der weltweit erste Industriedieselmotor der Welt läuft in der Zündholzfabrik Kempten.

1901 Ein städtisches Elektrizitätswerk wird in Betrieb genommen. Neben der Gasbeleuchtung brennen fortan nachts 10 elektrische Bogenlampen.

1902 Das erste Automobil wird polizeilich zugelassen.

1905 In der Bierhalle des Gasthauses zur "Rose am Rank" wird das erste "Kinematographentheater" eingerichtet.

1919 Der Ausbau des Ostbahnhofgebietes als Kempter Industriegelände wird durch die Stadt in Angriff genommen.

1935 Kempten wird zum "Stadtkreis" erhoben.

1942 Deportation von 22 Juden.

1943 Errichtung der KZ-Außenlager Kempten und Kottern-Weidach.

1944 Am 19. Juli fallen die ersten Bomben auf Kempten.

1945 Am 27. April besetzen amerikanische Truppen, von Norden einmarschierend, die Stadt.

Nach 1945 bringt der Zuzug von 10.000 Heimatvertriebenen der Stadt einen sprunghaften Bevölkerungsanstieg.

1949 wird die Allgäuer Festwoche ins Leben gerufen, die alljährlich im August stattfindet und rund 150.000 Besucher zählt.

Ab 1950 nimmt die Stadt einen starken Aufschwung, was in den folgenden Jahrzehnten zur intensivsten Bautätigkeit ihrer 2.000-jährigen Geschichte führte.

1958 beginnen die ersten Sanierungsmaßnahmen.

1961 Erbauung des neuen Stadtkrankenhauses, des größten Bauwerks in Kempten seit Errichtung der Fürstäbtlichen Residenz.

1963 wird die Kempter Altstadtsanierung in das Studien- und Modellvorhaben des Bundes für die Stadt- und die Dorferneuerung einbezogen.

1969 wird der neue Durchgangsbahnhof in Betrieb genommen.

1970 Die Fischerstraße wird zur ersten ausgebauten Fußgängerzone in Schwaben.

1972 Durch die Gebietsreform werden der Stadt die Gemeinden St. Mang und St. Lorenz eingegliedert. Das bedeutet einen Zuwachs von 12.000 Einwohnern. Das Areal der Stadt vergrößert sich von 24 auf 63 qkm.

1975 wird die Müllverbrennungsanlage in Kempten-Ursulasried in Betrieb genommen.

1976 Kempten wird Sitz einer Polizeidirektion. Die Stadt wird an das Erdgasnetz angeschlossen. Zwei Autobahnumgehungen Kemptens werden für den Verkehr freigegeben.

1977 Der Bayerische Landtag beschließt die Errichtung der Fachhochschule Kempten.
Kempten wird Standort einer Rettungsleitstelle für die Region Allgäu.

1978 Studienbeginn an der Fachhochschule Kempten.

1979 Baubeginn für das Berufliche Schulzentrum.

1980 Der zweite Bauabschnitt des Feuerwehrhofs, ein 5-Millionen-Bauwerk, wird seiner Bestimmung übergeben.
Baubeginn für die Erweiterung der Müllverbrennungsanlage zur Nutzung der Abwärme.
Kempten wird Standort des Rettungshubschraubers "Christoph 17".

1981 Das neue Heim der Städt. Sing- und Musikschule in der ehemaligen Stiftsmälzerei wird eingeweiht.
Der erste Bauabschnitt des Beruflichen Schulzentrums, ein 68-Millionen-Projekt, wird bezogen.

1982 Auf dem Cambodunum-Gelände beginnen neue archäologische Grabungen.
Im Sanierungsgebiet "Unter der Burghalde" erfolgt der erste Spatenstich für die Neubebauung.

1983 Die Polizeiwache im Rathaus wird aufgelöst.
Der wiederhergestellte Festsaal im Ponickau-Haus wird der Öffentlichkeit vorgestellt.

1984 Die vor über 20 Jahren gegründete Frauenklinik Dr. Krebs wird aus Altersgründen des Alleininhabers geschlossen.
Die Bahnlinie Kempten-Isny wird aus technischen Gründen stillgelegt.

1985 Im Matthias-Claudius-Haus entsteht eine Psychiatrische Fachklinik des Bezirks.
Das Landesmusikfest vereint 130 Kapellen mit 5.300 Musikern.
Das Stadtarchiv wird nach fast 5-jährigen Renovierungsarbeiten, die das dem Neubronnerhaus benachbarte "Alte Zollamt" einbeziehen, mit neuer Ausstattung wieder eröffnet.

1986 Mit den Sendungen der Kabelgesellschaft Allgäu beginnt das private Radiozeitalter.
Nach 16 Monaten Bauzeit wird die neue Kfz-Zulassungsstelle an der Bahnhofstraße ihrer Bestimmung übergeben.

1987 Der erste Abschnitt des Archäologischen Parks auf dem Lindenberg wird eröffnet.
Das in rund 2-jähriger Bauzeit sanierte und renovierte Rathaus wird seiner Bestimmung übergeben.

1988 Das neue Gemeindehaus der St. Mang-Kirchengemeinde wird eingeweiht.
Das neue Pfarrzentrum der Klosterpfarrei wird eingeweiht.

1989 Der 12 ha große Engelhalde-Park wird seiner Bestimmung übergeben.

1990
Das Alpinmuseum im Marstall wird eröffnet.
Das neue Kolpinghaus an der Linggstraße wird geweiht.

1991 In Kempten kann das erste Bildtelefongespräch im Allgäu geführt werden.
Die "Alpenländische Galerie" als Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums wird eröffnet.

1992 Die neu eröffnete Tiefgarage am Königsplatz ist eine der modernsten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland.
Die neue Kompostieranlage des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft wird in Betrieb genommen.

1993 Auf dem Sankt-Mang-Platz öffnet der 1. "Allgäuer Bauernmarkt" seine Pforten.
Die Einweihung des sanierten Rathausplatzes mit einer Nachbildung des Rathausbrunnens wird mit einem Bürgerfest gefeiert.

1994 Der Schwabelsberger Weiher wird als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
Das Modellprojekt "Integriertes Wohnen" in der Brennergasse wird eröffnet.

1995 Das neue Verwaltungsgebäude der Stadt Kempten wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Bahnlinie Kempten-Pfronten wird 100 Jahre alt. Die Zentrale Umsteigestelle (ZUM) auf dem Albert-Wehr-Platz wird in Betrieb genommen.

1996 Das neue Müllheizkraftwerk (MHKW) an der Dieselstraße wird in Betrieb genommen.
Mit einem Tag der offenen Tür feiert das Projekt "Villa Viva" seine Einweihung.

1997 Das neu gestaltete Lyzeum öffnet als Geschäftshaus mit Restaurant seine Pforten.
An der Heisinger Straße wird das Gründerzentrum COMETA ALLGÄU gebaut und in Betrieb genommen.

1998 Nach fast 2-jährigen Sanierungsarbeiten wird das Kornhaus wieder seiner Bestimmung übergeben.
Das Haus "Lichtblick" der Diakonie am St. Mang-Platz wird eröffnet.
Im Gewerbegebiet Leubas wird das Allgäuer Medienzentrum eröffnet.

1999 Der Neubau der Fachoberschule Kempten ist fertig.
Das neue Allgäu-Museum im Kornhaus öffnet seine Pforten.
Ein Jahrhunderthochwasser sucht am 22. Mai das Oberallgäu und insbesondere auch die Stadt Kempten heim.

2000 Der Klinik-Erweiterungsbau an der Robert-Weixler-Straße wird eröffnet.
Die 5,6 Mio. Euro teure Anbindung des Baugebiets Ludwigshöhe Nord an den Schumacherring wird dem Verkehr übergeben.

2001 In St. Mang wird erstmals ein Bauernmarkt abgehalten.
Am August-Fischer-Platz erfolgt der erste Spatenstich für ein Einkaufszentrum, auf dem Stadtbadgelände am Aybühlweg für das neue Freizeit- und Erlebnisbad.

2002 An der Kotterner Straße wird die Grundsteinlegung für die Multifunktionshalle gefeiert.
Die Bahnstrecke Kaufbeuren-Kempten feiert ihr 150-jähriges Bestehen.
An der König-/Hirnbeinstraße öffnet das neue Großkino seine Pforten.

2003 In diesem Jahr werden drei Großprojekte eröffnet: das Freizeit- und Erlebnisbad CamboMare, das Einkaufszentrum Forum Allgäu und die multifunktionale Veranstaltungshalle BigBOX Allgäu.
An der Reinhartser Straße wird die neue Justizvollzugsanstalt, eine der modernsten in Deutschland, eingeweiht.

2004 Zwei neue Gewerbegebiete mit insgesamt 16 ha werden erschlossen: Stiftsbleiche und Bühl-Ost. In letzterem wird für 21 Mio. Euro ein Neubau für die milchwirtschaftliche Untersuchungs- und Versuchsanstalt (muva) errichtet.
Zum Wintersemester 2004/2005 wird das neue Verwaltungs- und Hörsaalgebäude der Fachhochschule Kempten bezogen und eingeweiht.

2005 Rechtzeitig fertiggestellt wurde die Hochwasserverbauung an der Iller, eine 680 m lange Mauer vom Feuerwehrhof bis zur Nordspange. Dadurch kam die Stadt bei dem Hochwasser im August glimpflich davon.
Die Sanierungsmaßnahme des 35 Jahre alten Hauptbahnhofs wird mit einem Bahnhofsfest gefeiert.

2006 Mit einem bunten Fest wird der neue Stadtplatz in Kottern eingeweiht.
Nach 2 Jahren Bauzeit wird der Neubau der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe Kempten offiziell eingeweiht.
Die Freiwillige Feuerwehr Kempten feiert ihr 150-jähriges Bestehen.

2007 Am Medizinischen Versorgungszentrum Kempten (MVZ) gegenüber der Klinik Robert-Weixler-Straße wird das größte Diabetes- und Apheresezentrum Deutschlands eingeweiht.
Die neue hochwassersichere Rosenau-Brücke wird ihrer Bestimmung übergeben.
Mit einem Festakt wird das renovierte Stadttheater feierlich eröffnet.
Die umgebaute und sanierte St.-Mang-Kirche wird mit einem Festgottesdienst und einer Kirchennacht mit buntem Programm feierlich eingeweiht.

2008 Mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür feiert die Hochschule Kempten ihr 30-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Polizeireform werden die Polizeidirektionen Kempten und Krumbach zum Polizeipräsidium Schwaben-Süd/West mit Sitz in Kempten (Allgäu) zusammengelegt. Auf dem Schwanengelände an der Burgstraße schließt sich die seit 25 Jahren bestehende Baulücke mit einer Häuserzeile.

2009 Als erste Kommune in Schwaben nimmt Kempten am so genannten Carsharing teil, um die Kosten für Dienstfahrzeuge zu senken und die Umwelt zu schonen. Das neue Kompostwerk des Abfallzweckverbandes, eine 5,8-Mio-Euro-Investition für modernste Technik, wird feierlich in Betrieb genommen.
 
2010 Im neuen „Ärztehaus am Forum“ eröffnen die ersten sechs Praxen und eine Apotheke. Mit einer Feierstunde begeht das Staatliche Bauamt den Abschluss der räumlichen Zusammenlegung der staatlichen Bauämter mit ihren 160 Mitarbeitern auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Franz-Kaserne. Mit dem Teilstück zwischen dem neuen Wasserkraftwerk des Allgäuer Überlandwerkes (AÜW) und der Oberen Illerbrücke ist die letzte Lücke im Illerradweg geschlossen, der nun durch das ganze Stadtgebiet führt. In einer Gedenkstunde in der Schrannenhalle des Rathauses erinnert die Initiative „Stolpersteine“ an 21 Opfer des NS-Regimes in Kempten. Anschließend verlegt Künstler Gunter Demnig die ersten Stolpersteine aus Messing mit den Namen und den Lebensdaten der Opfer. Die Einweihung des neu gestalteten St.-Mang-Platzes und die Eröffnung des Schauraumes der Erasmuskapelle ziehen mit einem zweitägigen Programm tausende Besucher an. „Mühlbachquartier“ ist der neue Name für das Viertel rund um die Gerberstraße und In der Brandstatt in der nördlichen Innenstadt Kemptens. Im Zeitraum von Mai bis November 2010 wurden in der Gerberstraße Umbaumaßnahmen durchgeführt.

2011 Mit einem Festakt im kleinen Kornhaussaal begehen Kempten und Quiberon das 40-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. Einen doppelten Geburtstag feiern Kempten und Bad Dürkheim: Seit 60 Jahren unterhalten beide Städte eine enge Freundschaft, die vor 10 Jahren in eine Städtepartnerschaft mündete. Mit einem Festakt im Stil des alten Roms und zwei Tagen der offenen Tür wird das neue Jugend- und Familiengästehaus (Jufa) an der Stadtbadstraße eröffnet. Kemptens Alt-Oberbürgermeister Dr. Josef Höß (1970-1990) wird anlässlich seines 80. Geburtstages mit der Ehrenbürgerwürde und Bürgermedaille der Stadt Kempten ausgezeichnet, der ersten Verleihung seit 1974 (Alt-Bürgermeister Albert Wehr).