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Gedenken an die Toten als Mahnung für den Frieden
11.11.2011
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gedachten am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt am Jägerdenkmal auf dem Haubenschloss. "Das Gedenken an die Toten ist Mahnung für den Frieden", sagte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer in seiner Ansprache bei der Gedenkfeier.
"Wir dürfen nicht stillhalten und es akzeptieren, wenn die Gewalt in der globalisierten Welt weiter wächst und uns beherrscht. Um Frieden muss sich jeder bei sich selbst bemühen. Am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Nachbarschaft. Wir müssen uns für die Schwächeren einsetzen, für Menschen am Rande der Gesellschaft. Auch sie haben ihre Würde und ein Recht auf Einbindung. Wir müssen uns fragen, welchen Beitrag wir dazu leisten können, um nicht auf ihre Kosten unseren Lebensstandard zu gründen. Unsere Aufgabe gilt dem inneren Frieden: in uns, in unserer Gesellschaft, in unserem Land. Eine Gesellschaft, die den inneren Frieden nicht bewirken und nicht sichern kann, ist zum Frieden in der Welt schlecht gerüstet. Je früher soziale und kulturelle Werte vermittelt werden, desto erfolgreicher kann Integration stattfinden, die letztlich zum friedlichen Zusammenleben beiträgt", sagte OB Dr. Netzer.Nach der Kranznierlegung dankte OB Dr. Netzer allen, die an der Gedenkveranstaltung teilgenommen haben, besonders den Beteiligten von der Bundeswehr, der Polizei und der Stadtkapelle Kempten. Traditionsverbände und Vereine spendeten auch heuer wieder an die Kriegsgräberfürsorge.
Die gesamte Ansprache von OB Dr. Netzer (pdf) >
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