TOP 6 (10.07.08)

Produkte aus Kinderarbeit bei öffentlichen Aufträgen


  • Beschluss vom 10.07.2008:

    Aufträge zur Beschaffung werden künftig nur noch mit folgender Maßgabe ausgeschrieben:

    Berücksichtigung finden nur Produkte, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 über die schlimmsten Formen der Kinderarbeit hergestellt sind bzw. Produkte, deren Hersteller oder Verkäufer aktive, zielführende Maßnahmen zum Ausstieg aus der Kinderarbeit eingeleitet haben. Bei Produkten, die in Asien, Afrika oder Lateinamerika hergestellt oder verarbeitet worden sind, ist dies durch eine Zertifizierung einer unabhängigen Organisation oder eine entsprechende Selbstverpflichtung nachzuweisen.

    Die städtischen Beteiligungsgesellschaften und die städtischen Eigenbetriebe werden beauftragt, darauf hinzuwirken, dass eine entsprechende Vorgehensweise auch bei deren Auftragsvergaben eingeführt wird.