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Nachrichten-Archiv

"Iller erleben": 150 Kemptener bringen Ideen ein

30.09.2011

Rund 150 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zur ersten Planungswerkstatt zum Vorhaben "Iller erleben" und brachten eine Vielzahl von Ideen ein. Nun geht es an den konkreteren Planungsprozess, um das Flussgebiet im Stadtbereich zu beleben.

Planungswerkstatt
Planungswerkstatt
Bild: Nicht nur viele Kemptener zeigten sich bei der Planungswerkstatt zum Projekt "Iller erleben" interessiert, sondern auch generationenübergreifend beteiligten sich Jung und Alt und brachten nach der Sammlung von Ideen Klebepunkte bei den Themen an, die ihnen persönlich am wichtigsten sind.

Nach dem die Freunde der Kemptener Alstadt ihre Ideensammlung zur Aufwertung des Illerraumes an Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer übergeben hatten, lud die Stadt Kempten (Allgäu) nun Bürgerinnen und Bürger ein, noch weitere Vorschläge in einer Planungswerkstatt einzubringen. OB Netzer freute sich, dass so viele Kemptener Interesse zeigten und betonte, dass die Stadt bei möglichst vielen Themen Bürgerinnen und Bürger aktiv mit einbeziehe.

In zwei Gruppen, aufgeteilt in die Schwerpunkte Iller-Süd und Iller-Nord, sammelten Stadtplanungsamts-Leiterin Antje Schlüter und Tiefbauamts-Leiter Markus Wiedemann alle Vorschläge ein. Diese reichten von nächtlichen Beleuchtungen für die historischen Illerbrücken über Sitzgelegenheiten am Ufer bis hin zur Verbesserung des Radwegenetzes im Flussbereich. Mit Klebepunkten markierten die anwesenden Kemptener schließlich, welche Ideen auf ihrer persönlichen Prioritäten-Liste ganz oben stehen. Dabei stellten sich vor allem drei Schwerpunkte heraus:

  • Schaffen von Aufenthaltsräumen am Ufer mit Verbesserung der Zugänglichkeit zum Fluss
  • Ansiedelung von Gastronomie
  • Aktivitäten am und im Fluss, v. a. Einrichtung einer stehenden Welle zum Surfen

Wie Baureferentin Monika Beltinger erklärte, erstellen vier verschiedene Landschaftsarchitekten auf Basis der gesammelten Vorschläge und des Altstadtfreunde-Konzeptes nun als nächsten Schritt eine erste grobe Gesamtkonzeption. Diese Zwischenergebnisse werden dann in den entsprechenden Entscheidungsgremien der Stadt diskutiert - "und auch damit wollen wir uns Anfang des nächsten Jahres erneut an die Bürgerinnen und Bürger wenden", so Beltinger. "Die Umsetzung erster Maßnahmen wird nach und nach in den kommenden Jahren erfolgen, auch wenn wir sicherlich nicht alle Vorschläge finanzieren und realisieren können."

Rückblick: Einladung zur Planungswerkstatt und Entwicklung >

   

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