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Gedenkfeier der Stadt Kempten (Allgäu) zum Volkstrauertag

17. November 2014. Oberbürgermeister Thomas Kiechle: Volkstrauertag ist Erinnerung und Mahnung zugleich.

Jägerdenkmal
Jägerdenkmal
In seiner Ansprache bei der Gedenkfeier am Jägerdenkmal betonte Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Kriege hätten noch nie tatsächliche oder vermeintliche Probleme gelöst. "Krieg zerstört und reißt nieder, er brennt ab und löscht aus. Bomben zerstören nicht nur Häuser und Wohnungen, sie zerstören immer auch Menschen und Seelen, Glück und Zufriedenheit, ein Zuhause und Heimat." Das Gedenken am Volkstrauertag rufe zur Friedensarbeit auf, verpflichte geradezu angesichts der millionenfachen Opfer der Weltkriege, zur Friedensarbeit. Nicht Krieg, sondern Verhandlungen, Verständigung und Versöhnung sicherten den Frieden.

Der neugestaltete Platz am Jägerdenkmal

Eine große Zahl von Bürgerinnen und Bürger, Ältere genauso wie junge Familien, waren zur zentralen Gedenkfeier am neugestalteten Jägerdenkmal am Haubenschloss gekommen. Unter den Klängen des Liedes "Ich hatt einen Kameraden" - intoniert von der Stadtkapelle Kempten - legten Oberbürgermeister Thomas Kiechle für die Stadt Kempten und Oberfeldarzt Dr. Tobias Gamberger für die Bundeswehr Kränze am Denkmal nieder.

Siebenbürger Sachsen mit Oberbürgermeister Thomas Kiechle.

Vertreter von Traditionsverbänden, wie die Veteranen- und Soldatenkameradschaft Heiligkreuz, der Veteranen- und Soldatenverein Kempten-Süd, die Kameradschaft ehem. Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener, der Kameradenkreis der Gebirgstruppe, der Österreicher-Verein, und Mitglieder von Heimatvereinen wie "Bergmännle", "D‘Kempter Meise", "Edelweiß", "Unterillertaler" und heuer erstmals einer Abordnung der Landsmannschaft der "Siebenbürger Sachsen" waren – teilweise mit Fahnenabordnungen – zum Denkmal gekommen.

Rede von Oberbürgermeister Thomas Kiechle >

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