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Allgäuer Festwoche: Karten an der Abendkasse & mit Ticket-Kombiangebot entspannt hin und wieder heim
Für einen möglichst enstpannten Festwochen-Besuch folgen hier praktische Hinweise, damit alle Gäste die Mischung aus Wirtschaftsausstellung, Kultur- und Volksfest einfach genießen können:
Festwoche 2012
Traditionell wird die Allgäuer Festwoche am Samstag eröffnet. Doch bereits am Freitagabend davor (heuer 10. August), steigt immer die erste große Festwochenparty. An diesem Vorabend werden die Kassen und Eingänge erst um 19 Uhr geöffnet. Früher geht es nicht, weil viele Aussteller bis zur buchstäblich letzten Minute mit dem Standaufbau beschäftigt sind. Wartezeiten können Abendbesucher vermeiden, indem sie ihre Karten im Vorverkauf erwerben. Informationen dazu gibt es unter 01805 / 132 132.
Kartenvorverkauf: teils nur noch Restkarten
Das Kontingent an Karten, die im Vorverkauf erhältlich waren, ist für einzelne Abende ausverkauft (mehr zum Kartenvorverkauf >), für andere gibt es nur noch Restbestände. An den Abendkassen sind aber wie gewohnt auch Karten erhältlich, so dass hoffentlich jede/r Besucher/in zur gewünschten Zeit auf das Gelände kommt.
Schluss ist um 24 Uhr
Alles hat ein Ende - auch auf der Allgäuer Festwoche: So schließt der Einlass auch im Jahr 2012 um 22.30 Uhr und der Ausschank endet um 24 Uhr. Die Nachtbusse fahren zwischen 22.15 und 0:45 Uhr.
Kombiniert günstiger zur Festwoche
Hin- und Rückfahrt zur Festwoche plus Messeintritt für 9 Euro: Die neue Kombikarte 1 ist ein Angebot an alle, die genau rechnen. Der Pauschalpreis gilt unabhängig von der Tarifzone im Gebiet der Verkehrsgemeinschaft Kempten, die den nördlichen Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten umfasst. Informationen dazu gibt es unter der gebührenfreien Nummer 0800 / 115 46 00.
Neues Sicherheitskonzept ergänzt Alarm- und Gefahrenabwehrplan
Was den Charme der Allgäuer Festwoche ausmacht - die Mischung aus Verbrauchermesse und abendlichem Sommerfest - stellt Veranstalter, Polizei, Sicherheitsdienst, Feuerwehr und Sanitätsdienste vor schwierige Aufgaben. Für den Tag und den Abend gelten zum Teil völlig unterschiedliche Anforderungen. Um diesen noch besser gerecht zu werden, hat die Festwochenleitung ein Sicherheitsseminar durchgeführt und ein Veranstaltersicherheitskonzept entwickelt, das den schon bestehenden Alarm- und Gefahrenabwehrplan, das Brandschutz- und das Sanitätsdienstkonzept ergänzt.
Konkret wurden Nachweise für Flächen, Flucht- und Rettungswege sowie eine detaillierte Beschreibung des Krisenmanagements erstellt. Maßnahmen, die heuer greifen, sind Ergänzungen der Notbeleuchtung und der Beschallung, teilweise Aufstockung des Sicherheitsdienstes und eine „Entzerrung“ der Abendveranstaltungen auf der Bühne im Stadtpark.
Die maximale Besucherzahl auf dem Festwochengelände wurde mit 15000 festgeschrieben. Dank des elektronischen Zutrittssystems kennen die Verantwortlichen jederzeit die aktuelle Zahl. Gerade am Abend kann es vorkommen, dass zeitweise nur noch der "kontrollierte Einlass" möglich ist. Das bedeutet, dass neue Besucher nur dann eingelassen werden, wenn andere das Gelände verlassen.
Jugendschutz
Polizei, Sicherheitsdienst und Amt für Jugendarbeit wollen auch heuer wieder Jugendschutzkontrollen durchführen. Die Formulierungen in der Festwochenverordnung lassen keinen Interpretationsspielraum. Kinder bis 13 Jahre, die ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten (damit sind nicht Zufallsbekanntschaften gemeint) die Festwoche besuchen, müssen das Gelände um 20 Uhr verlassen, die Altersklasse 14 bis einschließlich 15 Jahre um 22 Uhr. Für 16-Jährige bis einschließlich 17-Jährige endet der „Soloauftritt“ um 24 Uhr.
Alkohol ist für unter 16-Jährige generell tabu, mit oder ohne Begleitung. Für die unter 18-Jährigen gilt das zumindest für Schnaps. Allen Altersklassen ist es untersagt, Alkohol auf die Festwoche mitzubringen. Volljährige, die sich zu „Stellvertreterkäufen“ hinreißen lassen, um den Alkohol an Minderjährige weiterzureichen, können mit einem Bußgeld von 250 Euro belegt werden.
Fröhlich feiern, aber sicher
Die Festwochenorganisationsleitung bittet die Besucher um Verständnis dafür, dass "deren hohes Maß an Sicherheit nur dann zu gewährleisten ist, wenn sich alle an die Spielregeln halten".
Weitere Informationen:
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