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Nachrichten-Archiv

Weitere Maßnahme zum Klimaschutz umgesetzt: Fernwärme-Anschluss für Gustav-Stresemann-Schule

03.11.2011

Die Stadt Kempten (Allgäu) ist ihrem strategischen Ziel, eine Vorzeigestadt im Klimaschutz zu werden, ein weiteres Stück näher gekommen: Mit dem Anschluss der Gustav-Stresemann-Schule an das Fernwärmenetz der ZAK Energie GmbH spart die Stadt nun weitere 45 Tonnen CO²-Emmissionen ein.

Stresemann-Schule
Stresemann-Schule
Pünktlich zu Beginn der Heizperiode wurden in dem Schulgebäude in der Hanebergstraße 34 in Sankt Mang die in die Jahre gekommenen Erdgaskessel durch eine Fernwärmeübergabestation mit einer Leistung von 200 kW ersetzt. So werden nun der gesamte Gebäudekomplex, die Schule mit Turnhalle und der Passivhaus-Kinderhort „Einstein“ mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt. Darüber hinaus ist ein Anschluss des Kindergartens „Im Wiesengrund“ möglich. Insgesamt ersetzt die Stadt damit rund 260.000 kWh Erdgas, was einer Heizölmenge von etwa 26.000 Litern entspricht, durch Fernwärme.

Ein Musterbeispiel dafür, was mit einer energetischen Sanierung erreicht werden kann, ist auch die Volksschule an der Sutt. Nach den vor wenigen Wochen beendeten Baumaßnahmen reduziert sich der bisherige Heizölbedarf um 70 Prozent und die CO²-Emmission von ursprünglich 100 auf 7 Tonnen im Jahr.

Umbau und Erweiterung der Suttschule sowie der Fernwärme-Anschluss der Stresemann-Schule sind Teil der Kemptener Schulbauinitiative und einer langfristigen Strategie der Stadt zur Umsetzung von Zielen für das Jahr 2020. Neben dem Klimaschutz sind die Bereiche Wirtschaftsstärkung, Kinder & Jugend, demographischer Wandel und Schuldenfreiheit des städtischen Haushalts die Kernpunkte der strategischen Ziele 2020 der Allgäu-Metropole.

 

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