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Aus dem Rathaus

"Miteinander die Zukunft der Stadt gestalten"

10. Januar 2012. Beim Neujahrsempfang wünschte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer allen Bürgerinnen und Bürgern Gesundheit, Zuversicht und Kraft für persönliche Ziele und betonte: "Für unsere Zukunft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft sind wir alle gemeinsam verantwortlich."

Neujahrsempfang
Neujahrsempfang
In seiner Ansprache (pdf) beim traditionellen Neujahrsempfang im Rathaus ging der Oberbürgermeister auf Jubiläen im vergangenen Jahr ein und blickte auf kommende Jahrestage in 2012, u. a.: die Einweihung des Heilig Geist Spitals vor genau 600 Jahren, die als Anfang der städtischen Sozialpolitik gelten kann, das 125-jährige Bestehen des Michwirtschaftlichen Vereins Allgäu als wichtige Vernetzung in einem für das Allgäu nach wie vor bedeutenden Wirtschaftszweig, den 40. Jahrestag der Gebietsreform, ohne die die Stadt ihre heutige Stärke nicht erreicht hätte, oder die Eröffnung des Archäologischen Parks Cambodunum, der zu den touristischen Glanzlichtern Kemptens zählt. "Alle Jubiläen haben gemeinsam, dass die Anforderungen der jeweiligen Zeit erkannt, als städtische Aufgaben aufgegriffen und Lösungen gefunden wurden, die in die Zukunft wirken", so Oberbürgermeister Dr. Netzer.

In den Kommunen wird das tägliche Leben gestaltet, werden die Strukturen und Rahmenbedingungen für die Stadt geschaffen. Ein generationenübergreifendes Miteinander kann aber nur gelingen, so Dr. Netzer weiter, "wenn die Menschen nicht nur fordern, sondern auch geben." So freute sich der Oberbürgermeister darüber, dass viele Menschen in Kempten sich im Ehrenamt engagieren und auch in der Kommune mitwirken, so dass etwa die fünf strategischen Ziele der Stadt Kempten für das Jahr 2020 nicht nur einhellig vom Stadtrat, sondern ebenso in der Breite der Bevölkerung aktiv getragen werden.

Eine "schmerzhafte Zäsur für Kempten und das Allgäu" bedeutet laut Dr. Netzer die Umsetzung der Bundeswehrreform; allein in Kempten sind davon 800 Familien betroffen. Die Konversion der durch die Bundeswehr frei werdenden Flächen in der Stadt werde Kempten in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen. Schnelle Lösungen seien hier nicht in Sicht.

Die gesamte Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters lesen (pdf) >
  

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