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Klarstellung von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer in Sachen Glasfaser-Ausbau der Deutschen Telekom AG
28.10.2011
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben Ende Oktober einen Brief der Deutschen Telekom erhalten, dem auch ein Begleitschreiben von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer beilag. Dabei geht es um den geplanten Ausbau des Glasfasernetzes durch die Deutsche Telekom in Kempten.
Im Anschreiben des Oberbürgermeisters ist dabei von einem "kostenlosen Anschluss" die Rede. Die von der Telekom beigelegte Nutzungsvereinbarung enthält jedoch eine Einschränkung für Ein- und Zweiparteienhäuser in der Form, dass "der Ausbau überdies den Abschluss mindestens eines Produkt-Vorvertrages" voraussetzt. Da diese Einschränkung in dem der Stadt vorgelegten Entwurf der Nutzungsvereinbarung nicht enthalten war, kam es so zu Widersprüchen zwischen den Aussagen des Oberbürgermeisters und denen der Telekom.Deshalb legt die Stadt Wert auf die Klarstellung, dass sie zwar nach wie vor das Projekt der Telekom begrüßt, dass jedoch Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern von dem Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur nur dann profitieren, wenn sie einen kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrag mit der Telekom AG abschließen. Eine irgendwie geartete Empfehlung von Seiten der Stadt gibt es dazu selbstverständlich nicht.
Das Projekt wird von der Deutschen Telekom in alleiniger Verantwortung, ohne finanzielle Beteiligung der Stadt, umgesetzt. Auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Projekts hat die Stadt daher auch keinen Einfluss.
Für Rückfragen steht Herr Dr. Richard Schießl (Referent für Wirtschaft, Kultur und Verwaltung, Tel. 2525-230 oder
0173/47 333 56) gerne zur Verfügung, ebenso der Pressesprecher der Deutschen Telekom Region Süd, Herr Harbers (Tel. 089 54 75 11 07 und
E-Mail: udo.harbers
telekom.de).
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