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Nachrichten-Archiv

Glasfaser-Anschluss in Kempten: "Chance für unsere Stadt"

10.10.2011

Als zweite Stadt in Bayern soll Kempten an das neue Hochleistungsnetz der Telekom für Internet angeschlossen werden. Für die Umsetzung ist es allerdings erforderlich, dass Eigentümer dem Anschluss ihrer Gebäude an das Glasfasernetz zustimmen.
Nachtrag: Klarstellung OB Dr. Netzer >

Glasfaser-Gebiet
Glasfaser-Gebiet
Etwa 25.000 Haushalte in 8.000 Gebäuden in den in rosa eingezeichneten Gebieten in der Stadt Kempten (Allgäu) sollen ab Januar 2012 an das neue Glasfasernetz angeschlossen werden.        Grafik: Telekom

Mit dem Glasfaser-Anschluss bekommt ein Privathaushalt den schnellsten Zugriff auf das Internet über eine einzige Leitung. "Das ist eine große Chance für unsere Stadt, als eine der ersten angeschlossen zu werden", so Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer bei der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit der Telekom für den Glasfaser-Ausbau. "Dass die Telekom in Kempten Glasfaser ausbauen möchte, ist ein weiterer Beleg für die Attraktivität unserer Stadt als Wohn- und Wirtschaftsstandort."

Die Investition dieses Vorhabens, das die Infrastruktur der gesamten Stadt stärkt, erfolgt ohne finanzielle Unterstützung der Stadt Kempten durch die Telekom. Das Unternehmen hat auch die jeweiligen Anschlussbereiche ausgewählt. Dabei spielten folgende Parameter eine Rolle: das wirtschaftliche Potenzial des Ausbaugebietes, die Gebäudestruktur und die vorhandene technische Infrastruktur.

Wie Ferdinand Tempel (Projektleiter bei der Deutschen Telekom für den Glasfaser-Ausbau in Kempten) erklärte, fällt die endügltige Entscheidung darüber, ob das schnelle Netz in Kempten tatsächlich angeboten werden kann, voraussichtlich Anfang 2012. Der Hintergrund dafür ist: Die Kosten in Millionenhöhe für den Glasfaser-Ausbau trägt die Telekom; und deswegen wird die neue Hochleistungstechnik nur dort gebaut, wo genügend Interesse seitens der Immobilienbesitzer vorhanden ist. Dazu erhalten Besitzer von Immobilien in den vorgesehenen Gebieten ab der Kalenderwoche 42 ein Schreiben des Oberbürgermeisters.

Ein Haus kann nur angeschlossen werden, wenn ein so genannter Nutzungsvertrag für lichtwellenbasierte Grundstücks- und Gebäudenetze (NVGG) vorliegt. Wenn etwa 80 Prozent der Hausbesitzer in den vorgesehenen Anschlussgebieten diesem zustimmen, dann wird der Ausbau laut Telekom wie geplant 2012 beginnen.

WEITERE INFORMATIONEN
Informationen über den Glasfaser-Ausbau bietet die Telekom im Internet unter www.telekom.de/glasfaser oder über die kostenlose Telefonnummer 0800/77 33 888. Die Telekom beantwortet auch Fragen zur Abgrenzung der Ausbaugebiete.

   

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